Pressestimmen

«Schönheitswahn mit dickem Ende»

Grimminell. Ein Märchen.

«Unter Leitung von Angelika Wagner verlegen ein Dutzend junge Leute im Alter von 16 bis 18 Jahren die Märchen der Brüder Grimm in die Gegenwart. Motive aus „Schneewittchen“, „Rotkäppchen“, „Der gestiefelte Kater“ und „Rumpelstilzchen“ werden zu einer unglaublich komischen und dramaturgisch ausgefeilten Geschichte verflochten.

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Da werden die alten Rollenbilder schon mal auf aktuellen Stand gebracht. Hier wird keine Prinzessin mehr verschachtert, sondern ein Prinz, den Mutti an die Kette legt. Und dieser Königin gilt als Schönheitsorakel auch nicht mehr das Spieglein, Spieglein an der Wand, sondern ihr Selfie-Handy. Wenn diese Königin nicht der wahre Albtraum ist: eine auf ewige Jugend getrimmte Helikopter-Mutter, die es nicht duldet, dass der Sohnemann sich abnabelt.»

Harald Rupprt, Schwäbische Zeitung, 26. Juni 2018